SYSTEMISCHE AUFSTELLUNGSARBEIT · KINESIOLOGIE

Du kannst alles anders machen. Und trotzdem am selben Punkt landen.

Jeden Tag triffst du Entscheidungen. Manche davon ganz bewusst, andere eher nebenbei. Jede einzelne erscheint dir richtig. Oder zumindest nachvollziehbar. Schließlich hast du deine Gründe. Zumindest in diesem Moment.

Und irgendwann stellst du fest, dass du schon wieder an einem Punkt gelandet bist, den du eigentlich längst hinter dir lassen wolltest.

Wieder eine Beziehung, in der du dich anpasst, obwohl du dir vorgenommen hattest, genau das nicht mehr zu tun. Ein Job, der dich nicht erfüllt, aber für den es tausend vernünftige Gründe gibt, ihn nicht zu verlassen. Ein Alltag, der funktioniert, in dem du dich selbst aber kaum noch spürst. Und die Lebendigkeit? Die holst du dir dann eben woanders.

Das Merkwürdige daran ist, dass du vielleicht längst weißt, was du nicht mehr möchtest. Und trotzdem entscheidest du dich immer wieder für etwas, das dich genau dorthin zurückführt. Vielleicht liegt die entscheidende Frage deshalb gar nicht darin, ob du die richtigen Entscheidungen triffst.

Sondern darin, was dich immer wieder auf dieselbe Weise entscheiden lässt. Und wie frei du dabei wirklich bist.

WO WIR ANSETZEN KÖNNEN

Vielleicht ist das gar nicht deine Geschichte.

Du versuchst, etwas zu retten, das vielleicht gar nicht mehr zu retten ist. Übernimmst wieder einmal die Verantwortung für andere. Oder hältst an einer Beziehung fest, obwohl du längst weißt, dass du darin nicht mehr zu Hause bist.

Und manchmal fragst du dich selbst, warum du nicht einfach anders handeln kannst. Was, wenn die Antwort darauf gar nicht allein in deinem eigenen Leben liegt?

Vielleicht hat schon deine Großmutter gelernt, ihre Wünsche hintenanzustellen. Vielleicht war deine Mutter immer für alle da, nur selten für sich selbst. Und vielleicht hast du irgendwann, ohne es zu merken, beschlossen, es genauso zu machen. Nicht weil du musstest. Sondern weil Liebe und Zugehörigkeit in deiner Familie genau so ausgesehen haben.

Diese Geschichten werden nicht unbedingt erzählt. Und trotzdem können sie über Generationen hinweg weiterwirken und während wir selbst oft gar nichts davon wissen. Manches tragen wir weiter, als wäre es unsere eigene Geschichte.

Mich interessiert, wem wir manchmal noch treu sind, obwohl längst niemand mehr etwas von uns verlangt. Und ob wir uns erlauben können, die Menschen, die vor uns kamen, zu lieben, ohne ihr Leben wiederholen zu müssen.

01 EINZELBEGLEITUNG

Du hast dich schon oft damit beschäftigt.

Du kannst erklären, weshalb du so reagierst. Vielleicht sogar ziemlich gut. Du kennst deine Muster, hast über deine Vergangenheit nachgedacht und verstehst inzwischen vieles, was dir früher ein Rätsel war.

Nur in den entscheidenden Momenten hilft dir dieses Wissen wenig. Obwohl du weißt, dass es dir nicht guttut, tust du bestimmte Dinge immer wieder. Du sagst Ja, obwohl du Nein meinst. Du passt dich an, obwohl du dir vorgenommen hattest, endlich mehr für dich einzustehen. Du lässt eine Grenze überschreiten, die du dir fest vorgenommen hattest. Oder bleibst in einer Situation, aus der du eigentlich längst herauswolltest. Du merkst es. Verstehst es. Und machst es trotzdem. Und ärgerst dich hinterher vielleicht sogar über dich selbst.

In der Einzelbegleitung schauen wir uns an, was hinter diesen vertrauten Reaktionen liegen könnte. Um dann etwas in Bewegung zu bringen, das sich durch Verstehen allein bisher nicht verändert hat.

Einzelbegleitung kennenlernen ↗
02 AUFSTELLUNGEN

Vielleicht fehlt in deiner Geschichte jemand.

Oder etwas, über das nie gesprochen wurde. Manchmal wirken Ereignisse und Beziehungen in unserem Leben nach, von denen wir selbst kaum etwas wissen. Ein Schicksal, über das in der Familie geschwiegen wurde. Oder eine Verbindung, die niemand mehr auf dem Schirm hat. Vielleicht wunderst du dich schon lange, warum du ein Gefühl von Traurigkeit mit dir herumträgst, für das du in deinem eigenen Leben keine rechte Erklärung findest. Nicht alles, was uns beschäftigt, muss seinen Ursprung in unserem eigenen Erleben haben.

In einer Aufstellung geben wir solchen Zusammenhängen einen Platz im Raum. Andere Menschen stehen stellvertretend für Familienmitglieder, Beziehungen oder bestimmte Themen. Was sie dabei empfinden und welche Bewegungen entstehen, kann einen überraschenden Blick auf das eröffnen, was dich heute beschäftigt.

Dabei muss sich keineswegs das zeigen, was du bisher vermutet hast. Manchmal erzählt eine Aufstellung eine ganz andere Geschichte.

Aufstellungsermine ↗
03 ORGANISATIONEN & TEAMS

Irgendetwas stimmt nicht. Aber was?

Die Auftragslage bleibt hinter den Erwartungen zurück, obwohl das Angebot stimmt. Im Team entstehen dieselben Konflikte, nur mit wechselnden Beteiligten. Die Führungskraft hat offiziell das Sagen, kann aber kaum etwas bewegen. Gute Mitarbeiter gehen, während andere auf Positionen sitzen, die ihnen offensichtlich nicht guttun. Kaum scheint ein Problem gelöst, taucht das nächste auf. Und irgendwann fragt sich jeder, warum das alles so anstrengend ist.

Natürlich gibt es für all das vernünftige Erklärungen. Der Markt, die Konkurrenz, schwierige Mitarbeiter oder ungünstige Entscheidungen. Aber was, wenn diese Erklärungen nicht die ganze Geschichte erzählen? Auch Unternehmen haben eine Geschichte. Menschen, die sie geprägt haben. Vielleicht jemanden, der gegangen ist und dessen Platz nie wirklich neu besetzt wurde. Manchmal liegt das Problem nicht dort, wo wir es vermuten.

In Organisationen entstehen über die Jahre eigene Dynamiken. Ungeschriebene Regeln, alte Loyalitäten, ungeklärte Zugehörigkeiten oder Verantwortlichkeiten, die auf dem Papier längst anders verteilt sind.

In einer Organisationsaufstellung machen wir solche möglichen Verbindungen und Dynamiken im Raum sichtbar. Um einen anderen Blick auf das zu bekommen, was sich trotz aller Bemühungen immer wiederholt.

Arbeit mit Organisationen ↗
03 / ANLIEGEN

Irgendwann wird es auffällig.

Es sind nicht immer die großen Krisen, die uns dazu bringen, genauer hinzuschauen. Manchmal ist es einfach die Erkenntnis, dass sich etwas zum wiederholten Mal genauso entwickelt hat, wie wir es eigentlich nicht mehr wollten. Vielleicht erkennst du dich in einem dieser Themen wieder. Vielleicht auch in mehreren.

BEZIEHUNGEN & MUSTER

Du hast dir vorgenommen, dass die nächste Beziehung anders wird. Und irgendwann merkst du, dass du wieder diejenige bist, die sich anpasst, kämpft oder darauf wartet, endlich gesehen zu werden. Ein anderer Mensch. Eine erstaunlich vertraute Geschichte.

FAMILIE & HERKUNFT

Vielleicht hast du schon früh gelernt, stark zu sein, niemandem zur Last zu fallen oder für den Frieden in der Familie zu sorgen. Manches davon hast du nie bewusst entschieden. Und trotzdem lebst du heute möglicherweise noch nach Regeln, die schon für deine Eltern oder Großeltern galten.

VERANTWORTUNG & Grenzen

Du kümmerst dich. Um die Kinder, die Eltern, den Partner oder die Probleme anderer Menschen. Oft sogar, bevor dich jemand darum bittet. Und während du dafür sorgst, dass es allen anderen gut geht, bleibt erstaunlich wenig Raum für die Frage, was du selbst eigentlich brauchst.

TRENNUNG & BINDUNG

Die Beziehung ist vorbei. Vielleicht schon seit Jahren. Ihr habt euch getrennt, vieles geregelt und möglicherweise längst neue Partner. Und trotzdem wirkt etwas zwischen euch weiter. Besonders dort, wo eine gemeinsame Ehe, Kinder oder tiefe Bindungen euch auch nach der Trennung miteinander verbinden.

ENTSCHEIDUNGEN & UMBRÜCHE

Du weißt ziemlich genau, was du nicht mehr möchtest. So weiterarbeiten, so weiterleben oder dich noch einmal auf dieselbe Weise verlieren. Nur wie es stattdessen aussehen soll, ist noch völlig offen. Und manchmal hält dich gerade diese Ungewissheit länger fest als die Situation selbst.

BERUF & ORGANISATION

Du gibst dir Mühe, entwickelst neue Ideen, veränderst Abläufe oder wechselst sogar den Arbeitsplatz. Und trotzdem begegnen dir ähnliche Konflikte, dieselben Widerstände oder das Gefühl, nicht wirklich an deinem Platz zu sein. Vielleicht liegt es nicht nur an den Umständen, sondern auch an der Rolle, die du darin immer wieder einnimmst.

GLAUBENSSÄTZE & PRÄGUNGEN

„Ich darf niemanden enttäuschen.“ „Geld muss man sich hart verdienen.“ „Ich bin eben nicht so ein Mensch.“ Manche Sätze begleiten uns so lange, dass wir sie irgendwann für die Wahrheit halten. Dabei lohnt sich manchmal die Frage, wessen Überzeugungen wir da eigentlich leben.

INNERE WIDERSPRÜCHE

Ein Teil von dir möchte endlich etwas verändern. Ein anderer findet zuverlässig Gründe, warum gerade jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist. Du wünschst dir Nähe und gehst auf Abstand, sobald sie entsteht. Oder sehnst dich nach Freiheit und hältst gleichzeitig an allem fest, was dich einengt.

04 / ANGELA · HALTUNG

Ich bin nicht besonders daran interessiert, wer in deiner Geschichte schuld ist.

Mich interessiert, weshalb du noch immer Teil dieser Geschichte bist. Selbst dann, wenn du längst beschlossen hast, auszusteigen.

Und manchmal interessiert mich noch etwas anderes: Wer oder was in dieser Geschichte bislang überhaupt nicht vorkommt.

AUFSTELLUNGEN & GRUPPEN

Ein anderer Blick auf deine Geschichte.

In einer systemischen Aufstellung können Beziehungen und Zusammenhänge sichtbar werden, die im Gespräch bislang wenig Raum hatten.

Informationen zu den nächsten Terminen und zur Teilnahme ergänze ich hier.
EINBLICKE · GEDANKEN

Manche Fragen lassen sich nicht mit einer schnellen Antwort erledigen.

Hier entsteht eine Sammlung von Gedanken über Beziehungen, Herkunft, Verantwortung und die Geschichten, die wir weitertragen.

KONTAKT · GESPRÄCH

Vielleicht ist es an der Zeit, genauer hinzuschauen.

Wenn du ein Anliegen mitbringst oder wissen möchtest, welcher Rahmen für dich passend sein könnte, können wir darüber sprechen.

Hier kannst du Kontakt aufnehmen.